Motorradbekleidung, warum sie so wichtig ist – Motorradschutzbekleidung

Motorradbekleidung, Motorradschutzbekleidung – Nach einem Gespräch (siehe unten), muss ich endlich einmal einen Bericht zur Motorradschutzbekleidung schreiben.

Heute geht es um Motorradbekleidung. Das es tolle Airbag Systeme für Motorradfahrer gibt, habt ihr ja sicherlich bereits hier gelesen. Das Motorrad fahren gefährlicher als Auto fahren ist, sollte hoffentlich bei dem einen oder anderen bereits angekommen sein, wenn nicht habe ich hier noch ein gutes Video von den ChainBrothers :

Warum Motorradbekleidung?

Diese ist das Einzige was uns davor schützt mit dem harten und rauen Asphalt oder anderen Gegenständen in Berührung zu kommen. Und bei ca. 50 km/h will das schon lange keiner mehr. Dies endet meist mit einem sehr langen Heilungsprozess, da die nicht mehr vorhandene Haut nachwachsen oder im schlimmsten Fall, sogar implantiert werden muss.

Übrigens, auch die Gerichte und Versicherungen sehen es in der Zwischenzeit als Standard an, dass ein Motorradfahrer Schutzkleidung trägt. Heißt, bist du in einen Unfall verwickelt, zahlt dir die Versicherung keine Verletzungen, die mit Motorradschutzkleidung zu vermeiden gewesen wäre! Hier geht es zu dem Urteil.

Was gibt es an Schutzkleidung?

Motorradtextilbekleidung
Quelle: Louis.de
Fangen wir mit Jeans an, ja richtig gehört Motorradjeans. Diese sind meist mit Kevlar/ Armalith, Elastan, Sicherheitsnähten und einstellbaren Protektoren ausgestattet. Schon eine Motorradjeans erhöht die Sicherheit erheblich. Diese gibt es schon sehr preisgünstig. Ich würde aber nicht „zu billig“ kaufen, sondern lieber in der Mittelklasse so um die 150-500 €.

Oder man greift gleich zur klassischen Motorradtextilkleidung. Diese Motorradjacken und Hosen sind einfach speziell auf die Bedürfnisse von uns Motorradfahren abgestimmt.
Zur Ausstattung zählen hier schon teilweise Innenjacken für den Herbst und Winter, Lüftungsöffnungen (Airvent), einstellbarer Kragen, in der Höhe einstellbare Protektoren, ein Verbindungsreißverschluss und ein Rückenprotektor. (zu diesem unten mehr)

 

Motorradlederbekleidung
Quelle: Louis.de

Möchte man jetzt die Sicherheit noch einmal erheblich erhöhen, geht man nach Altvatersitte zu Motorradbekleidung aus Leder. Aber Gott sei Dank muss man hier nicht mehr zum Einteiler greifen, sondern hat eine große Auswahl auch an Zweiteilern, die für meinen Geschmack die bessere Wahl sind.
Leder hat den riesen Vorteil, dass es im Normalfall, einen Sturz überlebt und nicht einfach durchscheuert. Die Stabilität ist hier immer noch weit höher als bei den besten Textilklamotten.
Übrigens habe ich auch festgestellt, dass Lederbekleidung einfach länger den täglichen Belastungen standhält als Motorradbekleidung aus Textil.

Rückenprotektoren

Diese sind je nach Jackenmodell bereits integriert. Trotzdem würde ich nicht ohne meinen Umschnall-Rückenprotektor fahren. Dieser bietet einfach einen besseren Sitz und einen noch besseren Schutz.
Und man kann ihn unter allen Jacken tragen.

Motorradstiefel
Quelle: Louis.de

Ein guter Motorradstiefel ist für mich ein Muss! Dieser schützt schon beim Schieben vor Verletzungen und kann, bei guter Pflege viele Jahre halten. Die modernen Motorradstiefel sind heute mit Schaltverstärkungen und Protektoren/ Verstärkungen im Knöchelbereich und Schienbein ausgestattet.

Hier möchte ich aber eine Empfehlung aussprechen. Wir fahren bereits seit über 10 Jahren die gleichen Motorradstiefel. Diese sehen nach einer Pflegekur fast aus wie neu. Und haben einen großen Vorteil, der Hersteller (Dytona) besohlt diese auf Wunsch neu.
Auch wenn die Stiefel damals weit über 300 € gekostet haben, haben wir im Endeffekt auch schon viel Geld gespart. Unsere Freunde fahren bereits das dritte Paar von anderen Marken, da hier keine Neubesohlung möglich ist. (Keine Werbung, nur Erfahrung)

Handschuhe
Quelle: Louis.de

Wir sehen immer wieder Motorradfahrer die ohne Handschuhe unterwegs sind. Das ist der absolute Horror! Wer schon einmal vom Fahrrad gefallen ist, weiß das wir uns meist mit den Händen abstützen. Auch bei einem Motorradunfall ist dies oft der Fall. Wenn z.B. bei nur 50 km/h die Hände über den Asphalt schleifen, hat man danach wenig Freude mehr damit.
Hier empfehlen wir Lederhandschuhe. Die haben einfach den besten Schutz bei einem Sturz. Die meisten bieten einen guten Sitz und schützen zusätzlich mit einem Knöchelprotektor die Oberhand.

Helme
Quelle: Louis.de

Dank Helmpflicht trägt diesen heute jeder. Es gibt X-Designs und verschiedenste Arten von Motorradhelmen. Was du genau brauchst bleibt dir überlassen. Aber lass die Finger von Billighelmen oder noch schlimmer, von Replikas aus China! Diese sind einfach Schrott!

Wichtig ist auch darauf zu achten, dass der gekaufte Helm das CE Zeichen hat. Nur so ist er in Europa zugelassen.

Wir fahren schon seit Jahren Klapphelme wegen der Bequemlichkeit. Sieht halt nicht so sportlich aus, aber was juckt mich was andere denken.

So, nun auf zum Louis, Polo oder sonst wohin und Klamotten shoppen. RideSafe!

 

Warum ich das hier Schreibe: Gespräch

Außer dass wir immer wieder Menschen ohne Schutzkleidung sehen, wurden wir gestern von einem Freund darauf hingewiesen, dass jetzt Hotpants, Sneaker, T-Shirts und natürlich nackte Hände auf der Maschine angesagt sind. Ohne Worte!

Wie ist es bei euch? Was tragt ihr denn für Klamotten, was sind eure Erfahrungen? Lasst doch mal einen Kommentar da.

Trägst du Schutzkleidung?

 

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Marc

Hi, mein Name ist Marc. Ich bin der Gründer von www.marcmachtblau.de und www.Schriesheim-Pur.de. In Zusammenarbeit mit meiner Frau Sandra, möchten wir euch etwas über unsere Ausflüge in der Region (RNK), Zukunft Radverkehr, Mobilität, Technik und unsere Motorräder KTM 790 Duke, BMW R1200R und Honda NC700S berichten. Gefallen dir meine Bilder? Dann buch mich ganz einfach unter www.fotograf-schriesheim.de Für Anfragen für Zusammenarbeit: anfragen (@) marcmachtblau.de "Genieße jeden Tag, es könnte Dein letzter sein!" Euer Marc

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