Wilbers Federbein Typ 640 Road-Umbau – KTM 790 Duke

Fahrwerkstuning der KTM 790 Duke mit einem Wilbers 640 Federbein – Wenn man viel und sportlich mit der KTM 790 Duke unterwegs ist, merkt man irgendwann, dass man mehr will, aber das Fahrwerk stellenweise nicht die gewünschte Rückmeldung gibt. Hier gibt es aber dank der Zubehör Hersteller gar keine Probleme. Dann wird umgerüstet! Es gibt in der Zwischenzeit Fahrwerke von Öhlins, Matris, WP und eben Wilbers. Für dieses habe ich mich entschieden. Es ist das Wilbers Typ 640 Road

Die Konfiguration

Der Listenpreis des Wilbers Typ 640 Road Federbeins liegt bei 499,- €. Man ist hier aber noch sehr flexibel in der Erweiterung und Ausstattungswahl. Man kann die Farbvariante wählen (+50 €), Höher- oder Tieferlegung, Höhenverstellung (69 €) und die Art der Federvorspannung (199 €).

Nach der Bestellung bekommt man von seinem Händler einen Fragenkatalog. Nach diesem wird bei Wilbers dann das Federbein entsprechend vorkonfiguriert:

– Ihr Fahrergewicht mit Schutzbekleidung und Helm.
– Verbaute Extras wie Koffer (bzw. Kofferträger) und / oder Topcase montiert 
(wenn ja, wie schwer sind diese und wie oft ca. in Prozent fahren Sie damit)?
– Das Gewicht von Sozius mit Schutzbekleidung/Helm und/oder Gepäck.
– Wie oft fahren sie mit Sozius und/oder Gepäck (ca. in Prozent)?
– Ihr Fahrstil: sportlich, sportliches Touring, oder Touring
– Fahren Sie Rennstrecke?
– Wünschen Sie eine Höher- oder Tieferlegung? Dies ist bei vielen Modellen durch eine geänderte Federbeinlänge möglich, bitte vor der Bestellung anfragen.

Der Lieferumfang

Geliefert wird das Federbein mit einem Protokoll der Fertigung und Konfiguration, einer Anleitung und ganz wichtig der ABE!

Qualität

Die Verarbeitung des Federbeins ist über jeden Zweifel erhaben. Alles sieht clean und sehr gut verarbeitet aus.

Montage

Die Montage kann man, mit etwas Geschick selbst durch führen. Benötigt werden eine Stecknuss mit Torx 45 (nicht die aus dem mitgelieferten Werkzeug von KTM, diese hält keine 80 Nm aus😂) , eine Ratsche mit Verlängerung, Loctite 2701 Schraubensicherung (oder andere Schraubensicherung, „hochfest“) und ganz wichtig ein Drehmomentschlüssel mit einem Bereich von 25 – 80 Nm.

Zu aller Erst muss die Maschine gut und fest abgestellt sein. Wir hatten sie in unserer Motorradwippe stehen und zusätzlich noch abgespannt. Um nun das Federbein entlasten zu können, haben wir einen Wagenheber mit einem kleinen Brett im hinteren Teil des Motors unterbaut. Damit war es möglich das Hinterrad flexibel anzuheben oder eben auch abzusenken.

Das Federbein wird im oberen und unteren Bereich mit jeweils einer Schraube gehalten. Die obere Schraube sitzt versteckt hinter einer Kunstoffkappe.

Schon beim Entfernen des Federbeins hatten wir leichte Probleme es aus seiner Halterung zu bekommen. Im unteren Teil gibt es an der Klemmung die Möglichkeit diese noch etwas zu öffnen. Dazu wird ein großer Inbus benötigt der von rechts in die Kontermutter gesteckt wird. Achtung, Linksgewinde! Wenn man diese etwas öffnet geht das Federbein von fast alleine raus. Wichtig ist das das Federbein beim Ausbau entlastet ist, dazu den Wagenheber entsprechend justieren.

Beim Einbau mussten wir dann feststellen, dass das neue Federbein im oberen Haltepunkt etwas zu breit ist (0,5 mm) um einfach rein zu rutschen. Hier öffneten wir die obere Halterung am Rahmen etwas. (Siehe Bilder) Dann rutscht das Federbein einfach rein. Nach dem Einbau muss im unteren und oberen Bereich die Kontermutter und erst danach die Schrauben mit jeweils 80 Nm angezogen werden. Überall ist Loctite 2701 Pflicht!!! Die Rahmenschrauben benötigen hier dann ein Drehmoment von 25 Nm.

Dauer ca. 2 Stunden inklusive aller Arbeiten.

Nun heißt es Probe fahren. Viel Spaß!

Den Fahrbericht findet ihr hier –>

Galerie:

 

 

Marc

Hi, mein Name ist Marc. Ich bin der Gründer von www.marcmachtblau.de. Hier möchte ich euch etwas über unsere Ausflüge in unserer Region (RNK), Zukunft Radverkehr, Mobiliät, Technik und unsere Motorräder berichten. Du findest mich auch bei Facebook, Twitter, Youtube, Pinterest, Instagram und bei Flickr "Genieße jeden Tag, es könnte Dein letzter sein!" Euer Marc

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