BMW R1200R Bj 2011 – wie und warum

BMW R1200RJetzt sind bestimmt einige von euch geschockt! Wo soll ich am besten anfangen. 😁Da steht plötzlich eine BMW R1200R aus Baujahr 2011 auf unserem Parkplatz. Einfach so gekauft, in Bayern, gebraucht, 44.000 Km, 110 PS, 120 Nm, 2 Zylinder Boxer und reichlich Ausstattung!

Ich fange einfach einmal weit vorne an. Vor vielen Jahren sah ich die erste BMW R1200R, sie war schön, teuer und für mich, unerreichbar. Und nun, steht so eine bei uns auf dem Parkplatz bei der NC700S (Missy) und der KTM 790 Duke (Kati).

Aber warum?

Durch die ganze Corona Schei.. und die Preissteigerungen (Geld Wert sinkt), nur zwei Wochen gemeinsamen Urlaub mit Sandra und den, wenn es dumm läuft, auch noch daheim (Danke Corona). Dachte ich einfach, jetzt oder nie. Und bei einer BMW machst du fast nie was verkehrt. Wichtig ist, eine gute Ausstattung nach meinen Wünschen, meine Wunschfarbe und wichtig, Scheckheft gepflegt. Gar nicht so einfach, man will ja auch nicht zu viel investieren in ein 10 Jahre altes Motorrad.

Erst fand ich eine aus dem Jahr 2006 in Oberhessen, für rund 6000 € mit nur 26.000 Km. Aber nach etwas Recherche, bin ich von dieser wieder abgekommen. Und es waren nicht nur die blauen Felgen, auf einer silbernen Maschine, die mich abhielten.🤮 Nein, das alte Cockpit mit den zwei ovalen Eieruhren und das anfängliche ABS Problem zu Beginn der Baureihe waren Ausschlag gebend. Also weiter gesucht und auf eine Maschine in Würzburg gestoßen. Genau mein Ding! Volle Hütte inkl. großer BMW-Koffer und Scheckheft gepflegt, perfekt.

Also gestern einfach Mal nach Würzburg gefahren, Probe gefahren und gekauft. Schon bei der Probefahrt wusste ich, dass könnte was werden mit uns. Nach nur wenigen KM, sofort ein mega Vertrauen, total verrückt. Nur mit der Blinker-Bedienung (BMW Spezial) muss ich mich noch etwas anfreunden. Jetzt heißt es erst einmal die Maschine ummelden und fit machen für die Saison. Denn leider braucht sie noch etwas Liebe. Und diese soll sie bekommen. Nicht falsch verstehen, sie ist Scheckheft gepflegt und sieht aus wie neu! Sie benötigt aber neue Reifen (Minimum hinten), aktuell Metzler Roadtec Z8 (habt ihr damit Erfahrungen? Her damit in den Kommentaren), eine neue Batterie, dann einen Jahresservice und ganz wichtig, einen neuen Satz Bremsbeläge vorne.

Für alle die sich für den Kaufpreis interessieren, dieser lag bei 6200 €.

Und die KTM 790 Duke – Kati?

Wie auch bei Kati (KTM 790 Duke) werde ich hier berichten.

Wie es mit der Kati weiter geht kann ich aktuell noch nicht sagen. Aktuell bleibt sie noch. Die BMW und ich sind noch ganz am Anfang, ich muss erst einmal feststellen, dass sie das kann, was ich brauche. Wenn alles klappt, könnte sie vielleicht die Duke ersetzen. Die Power ist dafür auf jeden Fall schon vorhanden.

Hier die ersten Bilder der R1200R:

 

 

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Marc

Hi, mein Name ist Marc. Ich bin der Gründer von www.marcmachtblau.de und www.Schriesheim-Pur.de. In Zusammenarbeit mit meiner Frau Sandra, möchten wir euch etwas über unsere Ausflüge in der Region (RNK), Zukunft Radverkehr, Mobilität, Technik und unsere Motorräder KTM 790 Duke, BMW R1200R und Honda NC700S berichten. Gefallen dir meine Bilder? Dann buch mich ganz einfach unter www.fotograf-schriesheim.de Für Anfragen für Zusammenarbeit: anfragen (@) marcmachtblau.de "Genieße jeden Tag, es könnte Dein letzter sein!" Euer Marc

3 Gedanken zu „BMW R1200R Bj 2011 – wie und warum

  • 25. August 2022 um 22:21
    Permalink

    Hallo Marc,
    ich muss doch ein wenig schmunzeln. Deine Geschichte hat sich bei mir ziemlich ähnlich abgespielt. Seit 2013 mit einer NC700S unterwegs, habe ich im letzten Dezember eine BMW R1200R ebenfalls Bj 2013 in den Fuhrpark geholt. Zunächst war ich überzeugt die NC700S herzugeben (wer braucht schon zwei Motorräder!). Heute bin ich doch froh, dass die gute Honda immer noch bei mir ist. Grund für die R1200R war die Tatsache, dass meine Frau nach langer Abstinenz wieder Lust hatte, als Sozia mitzufahren. Die N700S war damit aber überfordert. Die Leistung reicht nicht mehr aus, und das sonst so gutmütige Fahrwerk hat hinten heftig ausgeteilt, das hat mehr Frust als Vergnügen verursacht. In der Nachbarschaft hat ein älterer Herr seine Top-gepflegte R1200R inseriert. Zustand wie aus dem Laden, mit fetter Sitzbank mit reichlich Platz für uns beide und schicken Köfferchen. Das Fahrwerk der BMW ist Klasse und dafür, dass sie auf dicke Hose macht, ist die R1200R sowas von agil zu bewegen – ich bin schon sehr angetan. Das untertourige fahren, welches ich von der NC700 gewohnt bin, mag der Boxer ja nicht wirklich. Unter 3000 Umdrehungen ist er einfach ungehobelt, da hätte ich bei dem Hubraum mehr erwartet, und der Verbrauch liegt auf 100km bei ähnlicher Fahrweise halt um 1,5 bis 2 Liter über dem der NC. Wenn ich alleine fahre ( heute Abend noch 100km entspannt durch den Schwarzwald 🙂 ) nehme ich die NC700S, ich mag sie einfach und am Wochenende die R1200R zusammen mit der Frau. Schön, wenn man die Wahl hat – gell?
    Ich wünsche allzeit gute Fahrt.

    Grüße
    Wolfgang

    Antwort
  • 20. April 2021 um 21:18
    Permalink

    Ich bin mit dem Telelever nicht befreundet. Macht alles wolkig. Hatte die 1100 GS 15 Jahre lang und bin auch in echt eingeschlafen. Nur noch selten schalten. Meißt im 5. Gang und die Strasse nicht gelesen…. Ich wollte schon mit dem Moped fahren aufhören und nur noch Radeln….. Gottlob bin ich dann mal eine KTM 690 Duke Probe gefahren. Immer schalten und alles lustig und ich spürte die Straße wieder. Die 4. 690 Duke fährt jetzt meißt mein Sohn und ab und an ich. Ich bin mit der 790 Duke spassssig und freudig unterwegs und habe derzeit 39.500 km weg.

    Ich durfte mal alle 1250 Motorräder der neuesten Generation Testen.

    Die Einzige die mich anmachen würde wär die BMW 1250R . Kein Telelever und vorne eine bissige Brembo…. Also damit kann man auch die Straße spüren……

    Im KTM Forum under Snag1

    Antwort
    • 21. April 2021 um 9:05
      Permalink

      Hallo Reinhold,

      ich habe jetzt die ersten 100 Km hinter mir und muss sagen, ich bin überrascht. Ja, der Telelever erfordert eine Umstellung und man muss hier ein gewisses Vertrauen auf das Vorderrad mit einbringen, macht man das aber, stellt man fest, sie ist eine Kurven Sau. Sorry. Bin immer noch total geflashed. Hätte ihr einfach nicht zugetraut, dass du mit ihr so um die Kurven kannst. Finde sogar, dass sie der KTM 790 Duke sehr nahe kommt. Kann natürlich auch wieder an meiner Fahrweise liegen. Aber trotzdem, ein Kurvengerät erster klasse, immer noch.

      Antwort

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