Motorradurlaub Südtirol mit der KTM 790 Duke, NC700S, NC750X, (Triumph Sprint GT) und VFR800F

Da die Motorräder in unserem Leben doch einen  großen Bereich einnehmen 😊, haben wir uns in diesem Jahr, zum 7. Mal aufgemacht nach Südtirol. Es gab viel Neues, dass erste Mal zu viert, die KTM 790 dabei und dann haben wir uns auch noch für die Anreise per Motorradanhänger entschieden. Hier seht ihr wie es war und was so alles passieren kann.

Tscherms

Unseren Sommerurlaub verbringen wir jetzt schon seit 7 Jahren in Südtirol zwischen Meran und Bozen, in Tscherms. Hier haben wir nicht nur ein tolles Domizil gefunden, sondern auch Freunde. (Danke Maria und Franz) So können wir schon bei der Ankunft in einen tollen Urlaub starten.
Dieses Jahr reisten wir nicht nur zu viert, sondern auch noch getrennt an. Die erste Woche machten meine Frau und ich die Alpen unsicher, die Woche drauf, folgten dann unsere beiden Freunde auf ihren Motorrädern.

Entspannte Anreise mit Motorradanhänger

Wir entschieden uns dieses Jahr mal für eine Anreise mit unserem Seat Leon und einem Leih-Motorradanhänger von Neptun. Wir hatten bereits Erfahrungen mit einem Motorradanhänger von Stema. Daher dachten wir, alles easy. Naja, dass festzurren der Motorräder ging mit dem Neptun um Welten schlechter, da hier sehr wenige Haltepunkte vorhanden sind. Daher taten wir uns hier schwer. Nach rund 2 Stunden, waren aber unsere Honda NC700S und die KTM 790 Duke fest verzurrt.
Der Rest der Anreise war sehr entspannt, auch bei Regen und Stau. Wir würden es genauso wiederholen, aber dann wahrscheinlich einen anderen Anhänger bevorzugen.

Die Erste Woche (vertraute Zweisamkeit und Regen)

Die erste Woche waren wir ganze zweimal mit den Motorrädern unterwegs. Dann hatten wir noch 2-3 Tage Regen die wir zum chillen und für Besichtigungen von Meran, dem Obstbaumuseum Lana und des Gampen Bunkers nutzten. So ging die Woche schnell rum und der Anreisetag unserer Freunde stand an. (Samstag)

Die Hiobsbotschaft

Die beiden  fuhren dann am Samstag mit ihren Motorrädern Honda VFR800 (2004) und einer Triumph Sprint GT los. Leider kam hier etwas Pech dazwischen und die Triumph Sprint GT gab an einer Raststätte auf. Danach begann für sie eine kleine Odyssee. Der herbei gerufene ADAC konnte das Problem nicht lösen, also abschleppen. Bei strömendem Regen und mit Hilfe des ADAC´s hieß es dann „wir suchen“ nach einem Motorradhändler.  Zu Guterletzt landeten sie bei einem Honda Händler in Neu-Ulm. Dieser hatte zwar auch keinen Mechaniker, dafür aber Leihmotorräder. Dank ADAC wurde schnell eine Lösung gefunden. Eine NC750X (2018) für die Zeit des Urlaubs, übernommen durch den ADAC, dank Plus Mitgliedschaft. Nach einer Woche dann die Nachricht, dass die Maschine wieder läuft und keine Fehler gefunden werden konnten. Es wurde wahrscheinlich am richtigen Kabel gewackelt.😉😂
Nach einer langen Fahrt im Regen kamen sie auch an. Das Bier stand kalt! Und sie waren kaputt.

Info: Italien und die Fakeblitzer

Wir kennen es, es gibt 5 Blitzersäulen und nur einen Blitzer. Italien hat dies ebenfalls, sie sind orange, stehen in fast jedem Ort und haben Aufkleber statt Blitzer im Inneren/ Äußeren. Dies sieht man, wenn man es weis recht schnell. Hier mal ein Beispiel. 😂

Die zweite Woche

Auch in der zweiten Woche hatten wir leider Regen. Daher fuhren wir nicht sehr viele verschiedene Pässe, aber unsere Lieblinge mehrmals. Unter anderem Jaufen, Penser Joch, Gampenpass, Mendelpass, Podoi und Sella Joch. Leider die Pässe in den Dolomiten auch bei Regen.
Dabei konnte ich das neue Familienmitglied (KTM 790 Duke) noch besser kennen lernen. Und was soll ich schreiben, die Duke ist wie gemacht für enge und auch weite Kehren. Man ist schnell extrem tief und sehr, sehr schnell und mit einer unglaublichen Stabilität in den Kurven. Dies trotz meiner Michelin Road Pilot 4 Reifen.
Unsere NC700 S zeigte sich auch im 6 Jahr von ihrer besten Seite. Sie läuft noch immer wie neu und lässt auch stärkere Maschinen alt aussehen.
Die Honda NC750 X zeigte sich auch in der 2018 Version den Bergen gewachsen. Haben wir nicht anders erwartet. Welche Maschine mich aber noch überrascht hat, war definitiv die Honda VFR800, sie hat zwar schon ein paar Jahre auf dem Buckel, aber sie läuft immer noch wie am ersten Tag. Der Sound der Maschine ist einfach Geil. Nicht das meine Duke nicht gut klingen würde, aber der Sound der VFR800 ist ein ganz anderes Thema. 🤩 „HUHHHHIIIII“

Unser Urlaub bestand aber nicht nur aus Motorrad fahren, sondern auch wandern. Hier besuchten wir unter anderem den Forst Braugarten in Algund mit einer Besichtigung der Brauerei Forst. (Reservierung erforderlich, 3 € Spendenbetrag) Diese Besichtigung ist nicht nur für Biertrinker interessant, sondern kann jedem empfohlen werden.

Meine Frau machte dann noch ein paar Mal die Alpen per Pedes unsicher. In dieser Zeit machten wir uns zu dritt auf in die Dolomiten, leider hatten wir nicht, wie meine Frau, Sonnenschein sondern Regen. Und wie! Trotzdem war es wieder ein toller Tag.

ENDE GUT, ALLES GUT!

BIS IM JAHR 2019 IN SÜDTIROL!

Da meist Bilder mehr sagen als tausend Worte, hier ein paar Bilder unseres Urlaubs in Südtirol.

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Marc

Ich bin was ich bin. Verrückt, ehrlich, neugierig, technisch begabt (ist mein Job) und liebe das Leben. Das wichtigste in diesem: Meine Frau, unsere Katzen, das Motorradfahren und ganz wichtig, dass Radfahren. "Genieße jeden Tag, es könnte Dein letzter sein!" Euer Marc

Ein Gedanke zu „Motorradurlaub Südtirol mit der KTM 790 Duke, NC700S, NC750X, (Triumph Sprint GT) und VFR800F

  • 17. September 2018 um 16:17
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    Super, da bekommt man echt Lust !

    Antwort

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