Motorradurlaub Freudenstadt im Nordschwarzwald 2019 – Teil 2/2

Motorradurlaub Nordschwarzwald, Freudenstadt – Anders als  an der Mosel, hatten wir für Freudenstadt ein Hotel (Hotel Schwanen) für unseren Motorradurlaub gebucht. Dieses befand sich in unmittelbarer Nähe zu “Deutschland größtem Marktplatz”. So waren wir bestens versorgt mit guten Lokalen und Bars.
Unsere Motorräder konnten wir neben dem Hotel abstellen und waren immer fix bei ihnen und auch aus Freudenstadt raus. Was man hier aber erwähnen sollte, so viele Baustellen wie wir in diesem Urlaub um Freudenstadt hatten, hatten wir noch nie. Gefühlt fuhr man stellenweise von einer in die andere Baustelle. Was natürlich der Gegend keinen Reiz nahm.

Das es am Wochenende vor unserer Anreise schon einen großen Temperatursturz geben sollten wussten wir. Entsprechend haben wir unsere Koffer etwas neu sortiert. Und ganz wichtig, auch Thermounterwäsche und dieses mal auch Regenklamotten eingepackt. Man lernt dazu 👏😂. Um diese waren wir beim Fahren auch froh in unserem Motorradurlaub im Schwarzwald.

Montag (Anreise)

Die Anreise verlief dieses Mal über die Autobahn. Was fix erledigt war. Nach dem Check In begutachteten wir unser Zimmer, wirklich schön, mit Blick auf den Marktplatz von Freudenstadt. Da es schon Mittag war, machten wir uns erst einmal auf die Suche nach etwas zum Essen und kehrten beim “Brauhaus Turmbräu” ein. Danach ließen wir den Tag sich langsam entwickeln bei etwas Shopping und einem sehr guten Abendessen im “Enchilada”.

Dienstag

Nach einem super Frühstück, ging es ab auf unsere Motorräder. Hatten ja Motorradurlaub in Freudenstadt geplant. Man merkte sofort die leichte Abkühlung. Nur 6-8 Grad bei Abfahrt 😱. Unsere Tour führte in einem großen Bogen Richtung Bad Dürrheim und wieder zurück. Hier waren weniger Baustellen und so konnten wir die vielen Schwarzwälder Straßen genießen und der Natur frönen.

Mittwoch

Heute lief es einfach gar nicht. Wir wollten auf der Schwarzwaldhochstraße einige Täler abgrasen, aber irgendwann befanden wir uns sogar in Baden Baden, was ein totales Chaos war. Irgendwie war der Tag “MIMIMI”. Man hatte das Gefühl das es nicht so recht läuft. Kennt doch jeder von uns, oder? Man hat den falschen Gang drin, fühlt sich nicht wohl, ist nicht richtig bei der Sache und dann wieder die wunderschönen Baustellen und Ampeln. Man wird von einer zur nächsten Umleitung geführt und ist genervt 👿. Also wieder zurück Richtung Freudenstadt. Wenn es nicht sein soll nichts erzwingen. Bringt nichts.

Donnerstag

Sonne sollte heute eine Seltenheit bleiben, also war Wandern angesagt. So kam es, dass wir erst zur “Tannen-Stub” im Ödenwald liefen und uns bei einem  guten Mittagessen stärkten. Weiter ging es zur “Großvaterstanne”, wirklich sehr imposant. Danach statteten wir der  “Berghütte Lauterbad” eine Besuch ab. Das Wetter war besser als vorhergesagt und wir konnten tatsächlich sogar ein paar Sonnenstrahlen einsammeln. Unseren Abend ließen wir im Restaurant unseres Hotels ausklingen.

Freitag

Nachdem heute das Wetter besser werden sollte und gestern das Wandern wirklich super war, heute gleich noch einmal. Aber in eine andere Richtung. Ab nach Baiersbronn auf die “Wanderhütte Sattelei”. Hier führte uns ein Weg in das Murgtal, Richtung Baiersbronn. Nachdem wir in Baiersbronn ankamen, mussten wir auf der gegenüberliegenden Seite wieder auf den Berg hoch. Die Wanderhütte war leider, anders als die anderen gestern, total überlaufen. Essen war aber sehr gut und der Service gut.
Zurück ging es dann mit dem Bus nach Freudenstadt. Dort angekommen beschloss ich mich noch eine Runde auf Kati zu schwingen. Nach rund 130 wunderschönen, aber kalten Kilometern war dann Feierabend für den Tag. Unser Abendessen genossen wir in einem ganz besonderen Lokal im Murgtal unterhalb von Freudenstadt. Der “Gasthof zum Bad” ist eine absolute Empfehlung. Er befindet sich in einem ehemaligen “Badhaus”. Der Gasthof ist familiengeführt und das merkt man. Für alle die jetzt Bock darauf haben hier essen zu gehen, reserviert besser vorher! Aber es lohnt sich wirklich!

Samstag

Heute ging es noch einmal auf Tour. Wir entschieden uns mal mit nur einer Maschine zu fahren um zu sehen wie der Fahrkomfort ist. Also ab auf die Kati. Kein Problem. Der Fahrkomfort bleibt trotzdem erhalten und meine Sozia hatte nichts über den Kniewinkel oder sie Sitzbank zu meckern. So haben wir die nahen Täler von Freudenstadt erkundet. Wahnsinn was sogar noch zu zweit, mit diesem kleinen Motorrad möglich ist. Wichtig war, ich musste Sandra unbedingt noch einen besonderen Ort zeigen, die “Schwarzwaldklink”. Nicht die aus dem Film, sondern die echte, in Bad Rippoldsau. Ein beeindruckendes Gebäude das seit 2011 leer steht und zerfällt. Auch kamen wir durch Wolfach. Hier wurden wir mit einem ordentlichen Schauer begrüßt. Aber ein wunderschönes Plätzchen. Nach einem ordentlich heißen schwarzen Kaffee ging es wieder zurück Richtung Freudenstadt. Da mittlerweile der Magen auf halb acht hing, kehrten wir noch einmal im Turmbräu ein.

Unser Abschlussessen gab es dann, zusammen mit zwei extra angereisten Freunden, im “Enchilada” in Freudenstadt. Ein gelungener Abschluss!

Sonntag

Ja, Sonntag 🌧. Jetzt ist er endgültig da, der Regen und wie. Anders als an der Mosel, haben wir hier Regenkleidung eingepackt. Was heute wirklich gut ist. Es schüttet wie aus Eimern. Alleine bis ich angezogen bin, sind gefühlt 15 Minuten um. Ich hoffe ab diesem Moment auch, dass ich die nächste Zeit nicht mehr auf Toilette muss 😟. Die Heimfahrt geht dann recht zügig und wir kommen sogar trocken Zuhause an. Nach dem wir unser Gepäck und die Motorräder versorgt haben und in der Wohnung angekommen sind, fängt es aber auch hier an zu regnen. Jetzt ist es uns aber auch egal! 😎 Unser Motorradurlaub in Freudenstadt war trotz etwas durchwachsenem Wetter und niedrigen Temperaturen ein absoluter Hit.

 

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Marc

Hi, mein Name ist Marc. Ich bin der Gründer von www.marcmachtblau.de. Hier möchte ich euch etwas über unsere Ausflüge in unserer Region (RNK), Zukunft Radverkehr, Mobiliät, Technik und unsere Motorräder berichten. Du findest mich auch bei Facebook, Twitter, Youtube, Pinterest, Instagram und bei Flickr "Genieße jeden Tag, es könnte Dein letzter sein!" Euer Marc

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